Stressmanagement

Dank Stressmanagement besser umgehen mit Druck und Stress


Stress und Zeitdruck ist etwas, das wir alle kennen, sei es im Beruf oder auch in der Freizeit. Beides ist ein Phänomen unserer Zeit.  Für die einen ist es ein Zeichen dafür, wichtig oder sogar unentbehrlich zu sein. Sie meinen, wer Stress hat, sei beliebt, begehrt, da er oder sie so viele Verabredungen oder Verpflichtungen hat. Für andere ist Stress eine Last, die Energie raubt und dazu führt, dass das Leben weniger Freude bereitet. Zudem kann Stress an der Gesundheit nagen, wenn er über längere Zeit andauert. Darum ist ein optimiertes Stressmanagement unabdingbar für einen reibungslosen Tagesablauf.

Was ist Stress eigentlich und wie entsteht er?


Stress definieren wir hier als negativen, krankmachenden Stress. Es ist das Gefühl, dauernd hohen Anforderungen genügen zu müssen und dies nur zu schaffen, indem fortwährend gearbeitet wird und Aufgaben erfüllt werden müssen. Pausen und Stunden oder Tage zur Erholung liegen kaum drin. Es besteht ein Ungleichgewicht zwischen Anforderungen und den Ressourcen, die einem Menschen zur Verfügung stehen. Dies wird als unangenehm empfunden und kann negative Auswirkungen für den Menschen haben. Wenn Mitarbeitende in einer Organisation oft und über längere Zeit gestresst sind, kann dies negative Auswirkungen auf das Geschäftsergebnis haben.  Gestresste Mitarbeitende sind öfters krank, d.h. abwesend und Fehler häufen sich. Die Motivation leidet ebenso. Für eine Unternehmung lohnt es sich, genauer hinzuschauen, wenn Mitarbeitende oft fehlen durch Krankheit oder wenn Arbeiten unzuverlässig verrichtet werden. Es ist möglich, dass es an Überlastung und Stress bei den Mitarbeitenden liegt. Mit einem Konzept zur Stressprävention kann dem entgegengewirkt werden, z.B. durch ein aktives Stressmanagement. Betroffenen Mitarbeitenden kann auch ein Coaching im Bereich von Stressmanagement enorm helfen. In Beratungsgesprächen kann die Situation genauer unter die Lupe genommen werden. Entsprechende Massnahmen können besprochen und umgesetzt werden, so, dass das Zeitmanagement und der Umgang mit den eigenen Ressourcen besser gelingt.

Stress managen

Stressmanagement lernen und umsetzen


Grundsätzlich gibt es zwei Arten auf ein Ungleichgewicht von Anforderungen und den eigenen Mitteln sowie Möglichkeiten zu reagieren.
Der Mensch verändert seine Prioritäten, setzt seine Kräfte und Ressourcen gezielter ein oder lernt dazu und erweitert sein Wissen. Er kann eine Aufgabe dann rascher und besser erledigen. Ev. arbeitet er länger, um eine Aufgabe termingerecht zu erfüllen. Das heisst, er beeinflusst seine Mittel und Möglichkeiten.
Der Mensch unternimmt etwas, um die Anforderungen zu verändern. Er spricht mit dem Chef und bewirkt, dass ein Auftrag einer anderen Person übertragen wird. Oder er verlangt mehr Zeit für die Erfüllung einer Aufgabe. Ev. überdenkt er eine Verabredung und sagt sie ab oder verschiebt den Termin.
Das Ziel ist bei beiden Ansatzpunkten einen Ausgleich zu erreichen zwischen den Anforderungen und den vorhandenen Mitteln sowie Möglichkeiten. In einer Organisationsberatung kann eine Abteilung oder eine Unternehmung analysiert werden bezüglich Arbeitsbelastung und Stress. Entsprechende Massnahmen z.B. bezüglich Verteilung von Aufgaben und Kompetenzen oder auch zum Ablauf von Aufträgen können hilfreich sein.

Stressmanagement

Für ein optimales Stressmanagement hilft es auch mal NEIN zu sagen!

Für viele Menschen ist es einfacher, Ja zu sagen, Erwartungen zu erfüllen und dafür positive Rückmeldungen zu erhalten. Wer hilfsbereit ist und stets ein offenes Ohr für andere hat, spürt das Wohlwollen von anderen Menschen. Er wird gemocht und geschätzt. Er oder sie hat das Gefühl gebraucht zu werden. Doch wer es übertreibt mit dem Engagement, kann sich gestresst fühlen und den Eindruck haben, stets getrieben zu sein von Terminen. Da kann es helfen, auch einmal nein zu sagen. Wer den Terminkalender bereits voll hat und eine Anfrage erhält, tut gut daran zu überlegen, ob und wann er Zeit hat für den zusätzlichen Termin. Bei der Arbeit helfen folgende Fragen: Wie wichtig ist der Termin? Bin ich die richtige Ansprechperson? Muss das Thema jetzt bearbeitet werden oder reicht auch ein Zeitpunkt in einer Woche? Bei Unsicherheiten kann auch der oder die Vorgesetzte mit einbezogen werden. Welcher Auftrag hat nun Priorität? Es ist unmöglich beide Aufträge gleichzeitig zu erfüllen. Manchmal kann ein guter Kompromiss gefunden werden. Wichtig ist, sofort zu signalisieren, dass ein Engpass besteht an Zeit oder Ressourcen. Es kann Bedenkzeit erbeten werden, um Zeit zu haben für eine Rücksprache und Zeit zum Nachdenken, wie die Ressourcen sinnvoll eingesetzt werden können. Ev. müssen die Prioritäten verschoben werden. Wer selber mitgestalten oder entscheiden kann, wie er die eigenen Mittel einsetzt, fühlt sich geschätzt, ernst genommen und ist in der Lage, effizient zu arbeiten. Das Gefühl ausgeliefert zu sein, verschwindet. Das ist Stressmanagement im optimalen Sinn.
Ein Nein kann für das Gegenüber schwierig zu akzeptieren sein. Es lohnt sich neben der sachlichen Aussage auch darauf zu achten, mit dem Menschen einfühlsam umzugehen. Ein Kunde, der einen Auftrag erteilen möchte oder auch ein Freund, der einen zum Essen einlädt, kann nichts dafür, dass der eigene Terminkalender bereits voll ist. Es ist angebracht, sich für den Auftrag oder die Einladung zu bedanken. Gleichzeitig kann sachlich geantwortet werden, sei es eine Absage zu erteilen oder den Termin zu verschieben. Möglichst offen und ehrlich zu kommunizieren hilft und erleichtert es einem, ein Nein auszusprechen. Notlügen lohnen sich nicht, auch Rechtfertigungen sind nicht hilfreich. Wenn Nein sagen schwierig ist, können Coaching-Gespräche helfen, die Gründe aufzuspüren und aufzulösen. Mit der Methode Theta Healing wurden bereits sehr gute Erfahrungen gemacht, was das Auflösen von Ängsten oder negativen Glaubenssätzen betrifft. Nein sagen und ein aktives Stressmanagement umsetzen, kann jeder Mensch lernen.

So managen Sie Stresssituationen erfolgreich


Es kann vorkommen, dass uns ein Problem überwältigt und wir in Angst oder Panik geraten. In so einem Moment ist es hilfreich, Abstand zu gewinnen von der Situation und die neuen Erkenntnisse im Bereich Stressmanagement umzusetzen. Kurz eine Pause einlegen und frische Luft schnappen, kann helfen. Tief durchatmen und sich ablenken, etwas Wasser oder einen Kaffee trinken, ist ebenso wirksam. Einige Minuten später sind wir wieder bereit, uns dem Problem zu stellen.
Wenn eine Herausforderung zu komplex und zu gross ist, kann sie in ihre Bestandteile zerlegt werden. Die einzelnen Aspekte können einer nach dem anderen bearbeitet werden. Schritt für Schritt auf Lösungen hinzuarbeiten, macht Vieles möglich.
Falls für ein Problem momentan keine Lösung sichtbar ist, hilft es, ein Brainstorming zu machen und alle Ideen ohne Bewertung aufzuschreiben. Oft sind Ideen und Möglichkeiten darunter, die weiter verfolgt werden können und zu einer guten Lösung führen.
Wenn in einer Situation überstürzt gehandelt wird, ohne zu überlegen, ist es oft ratsam, Zeit zu gewinnen, eine Pause einzuschalten und nachzudenken. Auch eine Nacht darüber zu schlafen, ist oft eine gute Idee. Am nächsten Morgen sieht ein Problem meistens anders, besser lösbar aus.
In jeder Situation hilft ein Gespräch mit einer neutralen und einfühlsamen Person. Sie hört zu und zeigt Verständnis. Bei einem professionellen Coach kommt noch dazu, dass er oder sie mit dem Expertenwissen weiterhelfen kann. Möchten Sie ein Coaching-Gespräch vereinbaren?
Der Umgang mit Stress kann also gelernt und geübt werden.
Möchten Sie wissen, wie es um Ihren Stresspegel und Ihr Stressmanagement steht? Machen Sie den Test bei stressnostress.ch

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